Tierphysiotherapeutin und Heilpraktikerin
Sabine Riepl

Tierphysiotherapie

Um den gesetzlichen Anforderungen zu genügen gebe ich folgenden Hinweis: Die Tierphysiotherapie und alle ihre untenstehend beschriebenen Methoden sind wissenschaftlich umstritten und werden von der Lehrmedizin nicht anerkannt.

 

Inhalt dieser Seite:

Was ist Tierphysiotherapie?

Für welche Tiere ist die Tierphysiotherapie geeignet?

Wann ist die Tierphysiotherapie sinnvoll?

Mit welchen tierphysiotherapeutischen Behandlungsmethoden arbeite ich?

Kann der Tierphysiotherapeut den Tierarzt ersetzen?

Die tierphysiotherapeutische Erstuntersuchung

Sportphysiotherapie für Tiere

Shiatsu für Tiere

 

Was ist Tierphysiotherapie?


Die Tier-Physiotherapie / Krankengymnastik für Tiere behandelt sämtliche Erkrankungen und Probleme die den Bewegungsapparat betreffen. Auch Leistungsfähigkeit, Beweglichkeit und Geschicklichkeit sollen durch die Tierphysiotherapie gesteigert werden.

Die Physiotherapie wird in der Humanmedizin seit Jahrhunderten angewandt und ist eine der ältesten Heilmethoden überhaupt. In der Humanmedizin ist die Anwendung der Physiotherapie inzwischen eine Selbstverständlichkeit.

Dieselben Therapiemöglichkeiten bestehen jedoch auch für Ihr Tier.

 

Für welche Tiere ist die Tierphysiotherapie geeignet?

 

Generell ist die Tierphysiotherapie für jedes Tier geeignet. Pferde und Hunde bilden den Hauptanteil der Patienten.





Wann ist die Tierphysiotherapie sinnvoll?

Hier eine kleine Auswahl von Einsatzgebieten der Tierphysiotherapie / Krankengymnastik für Tiere:

  • Lahmheiten
  • Lähmungen
  • Schmerzen
  • Hüfterkrankungen
  • Ellbogenerkrankungen
  • Bandscheibenerkrankungen
  • Rückenerkrankungen
  • Kissing Spines
  • Sehnen- und Bändererkrankungen
  • Gelenkerkrankungen
  • Muskelerkrankungen und Verspannungen
  • Schwellungen/dicke Beine
  • Rehabilitation nach Erkrankungen, Unfällen und Operationen
  • Bocken und Widerspenstigkeit
  • Sattelzwang
  • Gleichgewichtsstörungen
  • Gangbildverbesserung
  • Unklare Bewegungsstörungen
  • Sportphysiotherapie / Wettkampfbetreuung
  • Vorbereitung auf Ausstellungen

 

Mit welchen tierphysiotherapeutischen Behandlungsmethoden arbeite ich?

 

  • Massage
  • Dehnungsübungen
  • Gelenkmobilisatin / Lösung von Gelenkblockaden
  • Osteopathische Techniken
  • Bindegewebsmassage von Gelenken, Sehnen und Bändern
  • Lymphdrainage
  • Aktive und passive Bewegungsübungen
  • Bewegungsübungen zum Muskelaufbau und zur Steigerung der Koordination von Bewegungsabläufen
  • Elektrotherapie
  • Wasseranwendungen nach Kneipp
  • Wärme- und Kälteanwendungen
  • Weitere Behandlungsmethoden finden Sie unter Tiernaturheilkunde



Hier wird die Nackenmuskulatur massiert. Verspannungen der Halsmuskulatur sind häufig die Ursache für eine fehlende Anlehnung.



 




Eine aktive Bewegungsübung zum Aufbau der Bauch- und Rückenmuskulatur und zur Verbesserung des Raumgriffs bei einem Pferd mit Rückenproblemen.



 

 

 

Durch abwechselnde Beugung ....


...und Streckung wird die Funktionsfähigkeit der Hintergliedmaße bei einer vorübergehenden Lähmung erhalten. Mögliche Ursache einer solchen Lähmung ist ein Bandscheibenvorfall.

 

 

Mittels verschiedener Geräte-vermittelter Therapien ...

...und Massage wird bei einem Bandscheibenvorfall der Schmerz gelindert und Rückenverspannungen gelöst. Dadurch kann sich der Bandscheibenschaden regenerieren.

 

 

Durch ein sogenanntes Körperband wird die Körperwahrnehmung während der Therapie einer Lähmung  trainiert. Gelähmte Körperteile sind empfindungslos. Das Bewußtsein für diese Regionen muß wieder erlernt werden.

 

 

 

Schließlich wird die Muskulatur durch spezielle Übungen aufgebaut. Hier wird die Beinmuskulatur trainiert indem jeder Schritt gegen den Widerstand des Bandes ausgeführt wird.

 

 

 

 

 

 

Durch aktive Bewegungsübungen wird die Koordination und Funktionsfähigkeit des Körpers wieder hergestellt.

 

 

 

 

 

Hier wird das Darmbein-Kreuzbeingelenk mobilisiert. Dieses Gelenk verbindet Wirbelsäule und Hüfte. Eine Blockade dieses Gelenks kann zu Schmerzen, Fehlhaltungen und Folgeschäden führen.

 

 

 

 

 

Kann der Tierphysiotherapeut den Tierarzt ersetzen?

Nein. Die Tierphysiotherapie ist kein Ersatz für eine tierärztliche Behandlung. Ebenso kann eine tierärztliche Behandlung nicht die Tierphysiotherapie ersetzen. Der Tierphysiotherapeut kann die tierärztliche Behandlung unterstützen, ergänzen und weiterführen.

Häufig erfolgt nach einer tierphysiotherapeutischen Erstuntersuchung eine Überweisung zum Tierarzt um eingegrenzte Problembezirke abzuklären.

In vielen Fällen gewährleistet nur eine Kombination von tierärztlichen und tierphysiotherapeutischen Methoden eine schnelle und komplikationslose Genesung.

 

Die tierphysiotherapeutische Erstuntersuchung

Um ihr Tier adequat zu behandeln muß ich mir zuerst ein Bild von der Gesamtsituation des Bewegungsapparates machen.

Der Körper bildet eine Einheit. Erkrankungen und Bewegungsstörungen eines Körperteils haben immer auch Auswirkungen auf andere Regionen. Ebenso können Erkrankungen durch Störungen in anderen Körperteilen entstanden sein.

Eine Sehnenverletzung kann z. B. durch Rückenschmerzen entstanden sein. Das Tier kann aufgrund der Rückenschmerzen nicht mehr flexibel genug reagieren und vertritt sich.

Deshalb werden die Problembezirke in der tierphysiotherapeutischen Erstuntersuchung genau eingegrenzt.

Sie erhalten einen präzisen Überblick über den derzeitigen Status des Bewegungsapparates ihres Tieres. Nur so kann anschließend eine speziell auf die Problemschwerpunkte ausgerichtete Behandlung erfolgen, die effizient und langfristig wirksam ist.

Zur tierphysiotherapeutischen Erstuntersuchung gehört auch die Begutachtung der Lebensumstände und des Zubehörs des Tieres. So kann z. B. eine steile und glatte Treppe zu immer wiederkehrenden Verletzungen eines Hundes führen. Ein unpassender Sattel oder Hufbeschlag kann Bewegungsstörungen eines Pferdes verursachen.

Sportphysiotherapie für Tiere


Um den gesetzlichen Anforderungen zu genügen gebe ich folgenden Hinweiß: Die Sportphysiotherapie für Tiere ist wissenschaftlich umstritten und wird von der Lehrmedizin nicht anerkannt.

Im Sport werden Bindegewebsstrukturen wie Bänder, Sehnen, Muskeln und Gelenke stark beansprucht. Verletzungen und Verschleißerkrankungen sind oft die Folge.

Durch physiotherapeutische Maßnahmen werden diese Bindegewebsstrukturen elastisch, flexibel und belastbar erhalten. Beweglichkeit, Geschicklichkeit und Leistungsfähigkeit werden erhöht. Dadurch steigen die Chancen im Wettkampf. Die Verletzungsgefahr sinkt.


Ich biete folgende Leistungen auf dem Gebiet der Sportphysiotherapie an:

  • Trainingsberatung
  • Physiotherapeutische Trainingsbetreuung
  • Direkte Wettkampfbetreuung
Durch eine spezielle Warm up Behandlung direkt vor dem Wettkampfeinsatz wird die Leistungsfähigkeit um ein Vielfaches erhöht während die Verletzungsgefahr gesenkt wird. Durch ein Cool down direkt nach dem Wettkampfeinsatz werden Schäden an der Muskulatur vermieden. Die Erholungsphase wird deutlich verkürzt.
  • Rehabilitationsbehandlung nach Verletzungen und Operationen sorgt für eine schnelle Heilung ohne Rückfälle
  • Mitbehandlung des Reiters

Auch die Verfassung des Reiters ist für den Wettkampferfolg wichtig. Schmerzen und Einschränkungen des Bewegungsapparates des Reiters, Konzentrationsstörungen und emotionale Störungen des Reiters mindern die Erfolgsaussichten. Meine Behandlung des Reiters ist speziell auf diese Aspekte zugeschnitten. Mehr Informationen dazu unter Praxis Riepl.

 

Shiatsu für Tiere

 

Um den gesetzlichen Anforderungen zu genügen gebe ich folgenden Hinweiß: Shiatsu ist wissenschaftlich umstritten und wird von der Lehrmedizin nicht anerkannt.

Shiatsu ist eine fernöstliche Therapieform die ebenso wie die Akupunktur über die Anregung der körpereigenen Energie Heilungsprozesse anregt. Der Therapeut regt den Energiefluß entlang bestimmter Energiebahnen an

 

 

durch Behandlung mit den Händen,

 

 

dem Daumen,

 

 

 

den Ellbogen und der Knie.

 

 

 

 

 

 

 

Zusätzlich beinhaltet Shiatsu Elemente aus der Körperarbeit, d. h. vergessene Körperregionen und Bewegungen werden wieder bewußt gemacht. Das Bewegungsgefühl und Körperbewusstsein wird so gesteigert. Eine fließender und harmonischer Bewegungsablauf wird gefördert.

Tiere reagieren sehr gut auf energetische Therapien und nehmen die Impulse aus der Körperarbeit gut und gerne an. Besonders bei Erkrankungen des Bewegungsapparates ist diese Behandlungsform ausgesprochen empfehlenswert.

Für weitere Fragen und Terminvereinbarungen kontaktieren Sie mich bitte!